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Stimmbildnerinnen

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Stimmbildnerinnen

Andrea Artmann

Stimmbildnerin

Die musikalische Ausbildung von Andrea Artmann begann an der Musikhochschule Wuppertal bei Frau Prof. Claudia Visca, Gesang und bei Prof. Karl-Heinz Zarius, Musikalische Früherziehung und Grundpädagogik. Dort schloss sie mit einem Diplom für Elementare Musikpädagogik und Gesangspädagogik ab.

Sie wechselte an die Musikhochschule des Saarlandes und vertiefte ihre Ausbildung bei Frau Prof. Rosemarie Bühler-Fey, Gesang. Hier erwarb das Diplom für Opern- und Konzertgesang. Prägend war für sie die Zeit, in der sie der Liedklasse von Irvin Gage angehören durfte. Sie profitierte von zahlreichen Meisterklassen, wie z.B. bei Ingrid Bioner, Carolin Gruber, Kurt Widmer, Wolfram Rieger, Auryn-Quartett, Stefan Litwin oder Carmen und Anthony Jacoby.

Auch nach Abschluss des Studiums hat sie sich gesangspädagogisch weitergebildet durch die Teilnahme an verschiedenen Seminaren bei Uwe Götz und Gudrun Bär. Als Sängerin ist sie hauptsächlich im Konzertbereich tätig. Konzerte und Liederabende führten sie in die Abteikirche Maria Laach, Peterskirche Heidelberg, Dom zu Speyer, die Tonhalle Düsseldorf, Bühnenhaus Wesel, Stadthalle Hilden, Stadthalle Wuppertal.

Seit 2013 arbeitet sie als Stimmbildnerin für die Mädchenkantorei und den Domchor am Hohen Dom zu Limburg.

Annette Kohler

Stimmbildnerin

Annette Kohler ist in Freudenstadt im Schwarzwald aufgewachsen. Sie studierte Gesang an den Staatlichen Hochschulen für Musik und darstellende Kunst in Heidelberg, Wien und Frankfurt a.M., wo sie 1993 ihr Diplom mit Studienrichtung Operngesang absolvierte.

Sie sang als Mezzosopran an den Opernbühnen in Bonn, Wien (Theater a.d. Wien), Wiesbaden, Eisenach und Bad Hersfeld und trat als Altistin europaweit in zahlreichen Konzerten auf. Als Ensemblesängerin und Solistin sang sie im Balthasar-Neumann-Chor (Thomas Hengelbrock) und im Stuttgarter Kammerchor (Frieder Bernius). 2001 war sie Initiatorin und Mitgründerin des deutschen Kammerchores, was eine intensive Zusammenarbeit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Ensemble Modern Frankfurt zur Folge hatte. Seit 2000 entwickelt Annette Kohler-Welge eigene Projekte (u.a. liedRaumskulptur, Es geht um Leben und Tod) und die Soloperformance into the wild. In jüngster Zeit arbeitet sie mit dem Frankfurter Autoren Theater zusammen (Eisler-Projekt, Mutter-Courage-Projekt), ebenso mit dem Freien Schauspiel Ensemble Frankfurt (Gift von Lot Vekemans) und dem Gallustheater Frankfurt (Auschwitz Prozess Peter Weiss).

Als Gesangspädagogin arbeitet Annette Kohler seit 2004 an der Musikschule Taunus in Eschborn und freischaffend seit über 20 Jahren. Zahlreiche Meisterkurse, Weiterbildungen (u.a. Atemtypenlehre), eigene Workshop- und Seminarangebote (u.a. Abenteuer Stimme, Sing der Trauer ein Lied) sind Ausdruck und Garant ihrer vielseitigen und fundierten Arbeit. Seit Januar 2014 bietet sie in Limburg Stimmbildung an für die Sängerinnen und Sänger der Mädchenkantorei und des Domchores.

Kirsten Schierbaum

Stimmbildnerin

Kirsten Schierbaum studierte nach dem Abitur zunächst in Mainz Schulmusik mit Hauptfach Gesang (Frau Ott), sowie Musikwissenschaft und Germanistik, bevor sie 1995 ihre Gesangsausbildung bei Frau Prof. Heuer - Christen an der Musikhochschule in Freiburg fortsetzte und mit der Bestnote abschloss. Dort war sie Mitglied der Opernschule und sang u.a. die weibliche Hauptrolle in der Uraufführung von O. Büsings "Picknick im Felde" und die Serpetta in Mozarts " Gärtnerin aus Liebe" in einer Inszenierung von Prof. Gerd Heinz. Unter dessen Regie sang sie auch am Theater Freiburg in der Uraufführung der Oper "Heimat" von C. Schwehr. Kurse bei Ileana Cotrubas und Prof. Ingeborg Most folgten.

Als Lied- und Konzertsängerin erstreckt sich ihr Repertoire von den Oratorien des Barock bis hin zum Musical. Das besondere Interesse von Frau Schierbaum gilt der Neuen Musik und führte zu mehreren Uraufführungen, Konzerten, Rundfunk - und Fernsehaufnahmen im In - und Ausland, u.a. mit dem "Ensemble Modern". Sie war Mitglied der Opernwerkstatt des Staatstheaters Wiesbaden und sang bei den Wiesbadener Maifestspielen und anderen Musikfestivals im In - und Ausland. Frau Schierbaum gewann einen 1. Preis im Fach Sologesang und ist Stipendiatin der Richard - Wagner - Stiftung.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit erteilt Frau Schierbaum bereits seit Beginn ihres Studiums Gesangsunterricht. Bei den Wettbewerben "Jugend musiziert" befanden sich ihre Schüler wiederholt unter den Preisträgern. Sie betreute als Gesangscoach die Solisten des Musicals "Nostradamus - Le Mystique" in Koblenz. Seit 2008 ist Frau Schierbaum Terlusollogin und "Funktionale Stimm - und Atemtyptrainerin". Weiterhin ist sie Mitglied des Bundesverbands Deutscher Gesangspädagogen und verfolgt intensiv die neuesten Entwicklungen im Bereich der Gesangspädagogik. In ihrem eigenen Gesangsstudio in Runkel bietet Frau Schierbaum zusammen mit anderen Dozenten regelmäßig Kurse und Workshops zum Thema Stimme - Atem - Körper - Schauspiel an. Seit Ende 2016 arbeitet sie als Stimmbildnerin für die Mädchenkantorei und den Domchor in Limburg.

Julia Oesch

Stimmbildnerin

© Julia Oesch

Ausgebildet wurde Julia Oesch im Fach Violine und Gesang am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt/ Main, an der Musikhochschule Detmold und an der Boston University (Master of Music Diploma). In zahlreichen Meisterklassen wurde der Grundstein für Julia Oeschs Erfolge bei internationalen Liederabenden gelegt. Zusammen mit ihrem langjährigen Duo-Partner Jens Barnieck konzertiert sie im Duo Songways. Rundfunkaufnahmen, CD-Einspielungen und Uraufführungen begleiten ihren Weg.  Darüber hinaus fühlt sich Julia Oesch auch den Oratorien von Bach, Händel, Mozart und Verdi eng verbunden.

Das Thema Unterricht/Coaching/Stimmbildung gewinnt zunehemd an Bedeutung. Am Nationaltheater Mannheim arbeitet sie mit Opernchorsängern. An der Musikhochschule Lübeck gibt sie Meisterkurse. An der WDRChorakademie Dortmund arbeitete sie bis Juli 2018 als Kinderstimmbildnerin.

Die Mezzosopranistin Julia Oesch ist international als Opern- und Konzertsängerin tätig (u.a. Staatsoper München, Stuttgart, Frankfurt, Oper Zürich und Sommerfestivals wie das Tanglewood Music Center in den USA, die Salzburger Festspiele oder das Festival in Aix-en-Provence). Als Violinistin war Julia Oesch 2015/16 auf großer Konzerttournée in China, mit dem Philharmonischen Filmorchester Berlin. Darüber hinaus spielt sie in verschiedenen Projektorchestern.

Julia Oesch lebt mit ihren beiden Kindern Maya und Simon in Frankenthal/Pfalz.